Weinseligkeit im Gutmannhaus beim Heurigen des MuT e.V. / 1200 Euro Spende für Malteser

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Am Samstag, 9. Oktober 2021, herrschte wieder Schrammelseligkeit in Eichstätt:  Nach einem Jahr Zwangspause entführte die „Schrammelmusi“ des MuT e.V. bei ihrem schon zur lieben Tradition gewordenen Heurigen in die weinselige Atmosphäre der Wiener Gebrüder Schrammel in die Jahrhundertwende zur Kaiserzeit zurück – und das zu einem guten Zweck.

Ein voller Saal erwartete die Schrammel-Kapelle, die mit drei Geigen, Gitarre, Kontrabass und Maurerklavier aufspielten.  Typische Schrammellieder waren da zu hören, aber auch der „Ungarische Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms oder Filmmusik-Klassiker wie der  „Deutschmeister-Regimentsmarsch“,  „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ oder „Wien du Stadt meiner Träume“. Dabei erwies das Publikum erstaunliche Textsicherheit und stimmte kräftig mit ein, wenn die Sänger diese unvergesslichen Melodien anstimmten. Als charmanter Moderator erwies sich einmal mehr Gerhard Julius Beck, der mit launigen Geschichten unterhielt und auch sängerisch-komödiantisch unterwegs war – etwa als er Kurt Svabs „I g’spür mein Herbst in mir“ intonierte. Und auch der ehemalige Wirt des Trachtenheims, in dem in den letzten Jahren der Heurige stattfand, Toni Strobl sang zur Freude der begeisterten Gäste den Paul-Hörbiger-Klassiker „Stellt’s meine Ross in Stall“.

Bei allem Schmelz des Abends diente der Heurige aber auch einem guten Zweck: Der Eintritt war zwar frei, doch das Publikum wurde um eine Spende gebeten: Das Geld kommt dieses Jahr den Maltesern zu Gute, um damit das Projekt „Hospizlernen“ zu unterstützen. Die Idee dabei ist, dass u.a. in Schulen den Kindern und auch den Lehrern beim Umgang mit schweren Schicksalsschlägen geholfen wird. Für die Schrammelkapelle ist das nach dem Tod von Georg Heberl, ihrem unvergessenen Sänger auch ein ganz persönliches Anliegen.

Das Heurigen-Publikum spendete dafür gerne 730 Euro. Der Wirt Fred Pfaller vom Gutmannhaus rundete diesen Betrag auf 1000 Euro auf und der MuT e.V. legte selbst noch mal 200 Euro drauf. Somit konnten am Ende des Abends 1200 Euro an Christian Alberter, den Geschäftsführer der Eichstätter Malteser, übergeben werden.