| Prunksitzung – Mia loun unsern Dom in Eichstätt |
Inhalt

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Mit der Idee, die erste offizielle Prunksitzung in Eichstätt zu veranstalten, hat der MuT e.V. mal wieder voll ins Schwarze getroffen!
Unter dem Arbeitstitel „Leichter Muse – Abend des MuT e.V.“ konnte Vordenker und Produzent Christian Alberter zusammen mit Vorsitzendem Stephan Kaspar eine ganze Reihe z.T. wieder neuer kreativer Talente auf die Bühne bewegen.
Nach einer köstlichen Arbeitseinweisung der Gäste durch Chefstewardess Melanie Arzenheimer konnte der Abend auch schon mit dem Einzug des Sitzungskommitees (Käpt’n Kuddel, Mundschenk Andi und Adjutant Berter) beginnen. Begleitet wurden sie dabei von der „Henkerskapelle“ alias „Die Band“ um den musikalischen Leiter Klaus Kopischke,, welche auch sonst musikalisch in gewohnt hervorragender Manier durch den Abend heizte.
Auf die Begrüßung durch den Präsidenten folgte dann schon der erste Höhepunkt mit einer Büttenrede von Oberbürgermeister Neumeyer. Weitere Highlights aus dem Hause MuT waren eine Parodie des Präsidenten selbst von Markus Schmidt, die nicht nur rhetorisch perfekte Büttenrede von Melanie Arzenheimer, ein Tanz der Lichter als „Highlight“ im wahrsten Sinne des Wortes, einstudiert von Micha Sigl, brillante Wortkomik der deftigeren, aber ebenso feinsinnigen Art von Günni, Gunther Dommel, schon aus diversen „Poetry-Slams“ bekannt, ein beinahe artistischer Tanz der Sekretösen, einstudiert von Andrea Meier, und schließlich der Abschuss als Abschluss, als sich die beiden Faschings- und Kulturgranden Charly Dengler und E.A. Bauer selbst spielten und sogar ihren Stammkellner Stefano auf die Bühne „nötigten“.
Aber auch die Eichstätter Faschingsgesellschaft lies sich nicht lumpen, und steuerte mit dem Walzer des Prinzenpaares weiteren Glanz zum Abend bei.
Der Höhepunkt schlechthin war aber die Verleihung des neu geschaffenen Ordens „Medaille de Pille – Palais“. Nicht nur von Laudator Stefan Strasser geehrt, wurde diese in ihrem ersten Jahr an den privaten Förderer des MuT e.V. schlechthin verliehen, nämlich an Klaus Göbel. Bereits seit Jahren sorgt dieser unentgeltlich dafür, dass das Equipment und die Proben des MuT e.V. ein Dach über dem Kopf haben. Doch 2004 verstärkte er sein Engagement noch um ein Vielfaches, als er einen Teil eines Stockwerks seines Anwesens bei Preith extra für uns umbauen und isolieren lies! |
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Produktion

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Anfangs wussten noch die Wenigsten, was sie davon halten sollten. Doch unbeirrt in seiner Überzeugung überzeugte der spätere Adjutant zuerst seinen Präsidenten, und dann den Rest des MuT e.V.
Gott sei Dank!
Was den Gästen an diesem Abend geboten wurde, lässt keinen Zweifel an der immensen, kreativen Substanz des Vereins, gerade wenn man bedenkt, dass beinahe alle Beiträge in Eigenregie entstanden sind, für einen Event, dessen „Gesicht“ bei der Vorbereitung noch vollkommen unklar war.
Herauszuheben sind auch die Bemühungen von Fritz Schäffler um eine außergewöhnliche Saaldekoration, welche ihm, und damit uns von einem Kölner Freund geliehen wurde, und das „dichterische“ Talent von Georg Irmer, der mit der Umtextung von „Mir lasse den Dom in Kölle“ in „Mia loun unsern Dom in Eichstätt“ die passende Hymne stiftete.
Es ist also nicht auszuschließen, dass, angestiftet durch diesen Erfolg, die Lust der MuT’ler am Humor erhalten bleibt und sich bereits 2006 die Prunksitzung zu einer festen Größe im Eichstätter Fasching aufschwingt. Die Resonanz und Kritik der Anwesenden war eindeutig, es gab keine negativen Stimmen, nur Aufforderungen, das Ganze zu wiederholen. In diesem Sinne: Ein dreifach donnerndes „Pille – Palais“! |